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Über Uns


Das NETZWERK CINEMA CH ist ein nationaler Verbund im Bereich der Filmwissenschaft, der die vorhandenen Kompetenzen auf den Ebenen des Masters, des Doktorats und der Forschung zusammenführt.

Das NETZWERK CINEMA CH wird von den beiden Universitäten Lausanne (UNIL) und Zürich (UZH) getragen.

Master


Das interdisziplinäre Fachstudium auf Masterebene bietet die Möglichkeit zur Vertiefung und Erweiterung der im Bachelorstudium erworbenen Kompetenzen in Filmtheorie und -geschichte. Es fördert die Reflexion über Film und Kino im Kontext historischer und aktueller Mediendispositive, über deren Entstehungs- und Wirkungsbedingungen in Relation zu anderen ästhetischen und kulturellen Praktiken und befähigt zur kritischen Auseinandersetzung mit den medialen Entwicklungen im 20. und 21. Jahrhundert.

Das Seminar für Filmwissenschaft der UZH und die Section d’histoire et esthétique du cinéma der UNIL bieten beide ein Hauptfachstudium (120 ECTS) an. Dieses umfasst auch Kurse an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis, die von den Partnerinstitutionen an der Università della Svizzera italiana (Lugano), der Cinémathèque Suisse (Lausanne-Penthaz), der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und der Haute école spécialisée de Suisse occidentale (HES-SO, Lausanne/Genf) bereitgestellt werden.

Das Studienangebot im Rahmen des Netzwerks fördert die Verknüpfung der in den verschiedenen Bereichen erworbenen Kompetenzen, verstärkt die Mobilität der Studierenden und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

Nach einem (mindestens) zweijährigen Studium wird das Studienprogramm mit dem «Master of Arts in Filmwissenschaft» an der UZH respektive mit einer «Maîtrise universitaire ès Lettres en cinéma avec spécialisation ‹théories et pratiques du cinéma›» an der UNIL abgeschlossen.

Das Master-Studienprogramm richtet sich an angehende Film- und Medienwissenschaftler/innen, die sich für eine akademische Laufbahn interessieren, und an alle Personen, die eine Tätigkeit in der Filmkultur oder -politik anstreben.

Doktorat und Forschung


Das NETZWERK CINEMA CH fördert den akademischen Nachwuchs und den Austausch zwischen Wissenschaftler/innen auf nationaler und internationaler Ebene in den Bereichen der Filmwissenschaft und der audiovisuellen Kultur.

Seit 2013 organisieren das Seminar für Filmwissenschaft der UZH und die Section d’histoire et esthétique du cinéma der UNIL das gemeinsame Doktoratsprogramm «Visuelle Dispositive: Film, Photographie und andere Medien», das über die beiden Universitäten von der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) unterstützt wird. Sie setzen damit die Kooperation fort, die sie im Rahmen eines vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Doktoratsprogramms (2009–2012) begonnen haben (siehe unten: Geschichte).

Das aktuelle Doktoratsprogramm setzt sich mit visuellen Dispositiven in Kino/Film, Fotografie und anderen Künsten auseinander und geht medienhistorischen Fragen nach. Es beschäftigt sich mit Fragen der Wahrnehmung hinsichtlich von Bild und Ton, Fragen der Technik/Technologie, der Architektur und der audiovisuellen Kultur allgemein, ebenso wie mit Diskursen und Praktiken von Produktion, Diffusion und Rezeption, die ästhetische Dispositive und Institutionen betreffen.

Geschichte


Das Studienprogramm des NETZWERK CINEMA CH wurde 2006 ins Leben gerufen und in der ersten Phase (2006-2012) im Rahmen der Kooperations- und Innovationsprojekte des Bundes von der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) und dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) gefördert. In dieser Phase boten auch die ZHdK und die HES-SO ihre auf die Filmpraxis ausgerichteten Studiengänge als Teil des Netzwerk-Masters an. 2013 hat sich das NETZWERK CINEMA CH in seiner heutigen Form konsolidiert. Das Studienprogramm wird seither hauptsächlich von den Universitäten Lausanne und Zürich unterstützt.

Die Forschungskooperation zwischen den beiden Hauptpartnern im NETZWERK CINEMA CH nahm mit dem gemeinsamen Nachwuchsförderungsprojekt ProDoc «Kino und Audiovisuelle Dispositive: Diskurse und Praktiken» ihren Anfang. Dieses wurde von 2009–2012 vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt.